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Menschen mit Lernbehinderung müssen ein integrierter Teil der Gesellschaft sein. Fertigkeiten im Bereich IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) stellen den Zugang zur modernen Welt und der Informationsgesellschaft auch für Menschen mit Lernbehinderung dar. Zwar gibt es einige IKT Kurse im Rahmen des Schulunterrichts für diese Zielgruppe, die Mehrheit der jungen Menschen mit Behinderung bekommt jedoch höchstens informellen Unterricht im Bereich der neuen Technologien. Es fehlt an offiziellen Strukturen und Hilfsmitteln formell, informell und privat erlernte Fähigkeiten dieser jungen Menschen im Bereich IKT zu messen und zu bewerten.

Primäres Ziel des Projektes ist es, Menschen mit Lernbehinderung in die Informationsgesellschaft miteinzubeziehen und so die „elektronische Diskrepanz“, die diese Zielgruppe betrifft, zu mindern. Dieses Einbinden von Menschen mit Lernbehinderung in die Informationsgesellschaft bedeutet auch, die Gesellschaft auf die Möglichkeit der Integration aufmerksam zu machen. Im Rahmen des Projekts wird die Partnerschaft ein Diagnoseinstrument zur Messung von IKT Fähigkeiten von jungen Menschen mit Lernbehinderung entwickeln, sowie anschließende Methoden der Zertifizierung. 

Zielgruppen:

  • Junge Menschen mit Lernbehinderung, die ihre IKT Fähigkeiten gern unter Beweis stellen würden.
  • Eltern, die daran interessiert sind, die IKT Kompetenzen ihrer Kinder mit Behinderung zu erfassen.
  • Institutionen (hauptsächlich Bildungsinstitutionen), die solche Prüfungs- und Zertifizierungsprozesse durchführen möchten.
  • LehrerInnen (vor allem IT-LehrerInnen), AssistenInnen, SchulleiterInnen und TherapeutInnen, die Rehabilitation basierend auf IKT durchführen.
  • Höhere Bildungsanstalten, die sich möglicherweise dafür entscheiden, Zertifizierungsstellen zu werden.

Innovation des Projekts

Die ausschlaggebende, neue Idee von EASYICT ist es, IKT Fähigkeiten junger Menschen mit Lernbehinderung durch das Erstellen von Beurteilungs- und Zertifizierungsstrukturen zu bemessen und zu bewerten. Das Projekt legt das Hauptaugenmerk auf das praktisch unerforschte Gebiet, wie IKT Fähigkeiten Menschen mit Lernbehinderung Vorteile und Unterstützung bieten können. Bis heute wurden die IKT Fähigkeiten dieser Zielgruppe weder offiziell bewertet noch in irgendeiner Weise (vor allem nicht in Form eines international anerkannten Zertifikats) bescheinigt. Diese Tatsache verweist auch auf den zweiten Aspekt der Innovation im Rahmen dieses Projekts: neue Methodik. Bis jetzt wurde noch nie versucht, die IKT Fähigkeiten dieser Zielgruppe in Form von anerkannten Zertifizierungsprüfungen und mit Hilfe eines Onlineinstruments durchzuführen. Hier kommt ein neues Instrument zum Einsatz: Das Projektteam wird jungen Menschen mit Lernbehinderung ein völlig neu entwickeltes Onlineinstrument zur Verfügung stellen, das speziell für den Zweck und das Ziel des Projekts erarbeitet wurde. Das Programm wird so gestaltet sein, dass auch BenutzerInnen ohne Lesefähigkeiten dieses verwenden und davon profitieren können.

footer
  • Academy of Mangement (Poland)
  • Katholieke Hogeschool Kempen (Belgium)
  • Social Innovative Network Dr. Pretis (Austria)
  • Kutahya Local Education Directorate (Turkey)
  • Academy Applied Psycology (Italy)

Partners

This project has been founded with support from the European Commission.
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